Blitztypen

  • Es gibt verschiedene Blitztypen
    Luftblitze, CA+/- (Cloud-Air):
    Die Entladung findet zwischen den Wolken und der umgebenden Luft statt. Dies geschieht
    in unseren Breiten relativ selten.

    Wolkenblitze, IC+/- (Inner-Cloud):
    Diese Art von Wolkenblitzen findet innerhalb einer
    einzelnen Gewitterzelle statt.

    Wolkenblitze, CC+/- (Cloud-Cloud):
    Solche Blitze können auf andere Wolken überspringen: beispielsweise vom positven, oberen
    Teil eines Cb zum negativen, unteren Teil eines benachbarten Cb.

    Erdblitze, CG+/- (Cloud-Ground):
    Diese Blitze treten 9-mal weniger als Wolkenblitze auf und sind stärker, da sie über ein
    größeres Energiepotential verfügen, durch das sie die Distanz zwischen der Wolke und
    dem Erdboden zurücklegen können.

    Gefahr - Positiver Erdblitz, CG+:
    Das sind die stärksten und zugleich gefährlichsten Blitze. Sie entstammen dem oberen Teil
    eines Cumulonimbus, deshalb bedarf es einem höheren Energieaufwand, als bei
    negativen Erdblitzen - sie sind somit sehr energiereich. Ein weiterer Punkt ist, dass diese
    mehrere Dekakilometer vor dem eigentlichen Gewitter auftreten können (laut einem
    bekannten Augenzeugen sogar 70 km – bedingt eines Schwergewitters)! Man kann sie
    leicht von negativen Erdblitzen unterscheiden, da der Potentialausgleich länger stattfindet
    und diese Blitze daher länger sichtbar und deutlich lauter sind als negative Erdblitze (vgl.
    „Wie entstehen Blitz und Donner?“). Falls man sich zu Nah am Einschlagspunkt eines
    positiven Erdblitzes befindet, kann man aufgrund der Druckwelle einen Gehörschaden
    oder innere Schäden davontragen. Bei einem direkten Schlag tritt mit einer hohen
    Wahrscheinlichkeit der Tod ein.

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