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    Eine lange, lange Zeit - ganz ohne Stormchasings - liegt nun Gott sei Dank endlich wieder hinter uns. Während es während des Winterhalbjahres in der Sturmsaison überwiegend ruhig blieb mit wenigen Ausnahmen wie z. B. Orkan Niklas, waren auch Kaltluftgewitter in der Kaltzeit eher die Ausnahme. Am 17. April wurde diese gewitterlose Zeit jäh unterbrochen, als sich von Nordwesten her eine Kaltfront näherte, die es zum ersten mal wieder großflächig über Bayern rumpeln lies. Durch die fehlende Dynamik…

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    Ich werde mir den Film schon gönnen, auch wenn ich aus wissenschaftlicher Sicht nicht zu viel erwarte. ABER: Kino ist Unterhaltung, die Leute gehen eben genau dort hin, um Katastrophen und möglichst viel Action zu erleben. Sie gehen nicht in die Kinos, um sich über die Entstehung von Mesozyklonen zu informieren. Von daher ist es aus der Sicht der Laien überhaupt kein Problem, wenn Tornados einfach so aus der Wolkendecke hängen, ohne Bindunng an Konvektion. Wir sehen die Dinge immer aus unserer N…

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    Hallo Eyk, ich hatte Anfangs auch nicht damit gerechnet, dass sich die Zelle noch so entwickelt. Sie war ja über gute 100 km hinweg weder elektrisch aktiv noch machte sie sonst irgendwelche Anstalten, einen markanten Konvektionsimpuls zu erfahren. Ich habe schon überlegt, wieder nach Hause zu fahren, doch während der Heimfahrt musste ich eine Kehrtwende machen und wurde doch noch belohnt. Nachfahren war in diesem Fall kein Problem, da das Tempo aufgrund der Strömungsverhältnisse im meteorologisc…

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    Guten Abend miteinander, nachdem über Bayern heute einiges an Popcorn-Konvektion hochging, waren die Bedingungen für anständige Gewitter nicht all zu rosig. Nur mäßig Cape, viele Durchlauferhitzer in Form von überall verstreuten Zellen und dazu so gut wie keine Scherung. Eigentlich mehr aus langeweile habe ich dann am frühen Nachmittag beschlossen, südlich von Vilshofen eine etwas größere Zelle ins Visier zu nehmen. Bis nach Pocking habe ich sie verfolgt, ohne dass sie ein einziges mal aufzuckte…

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    So schlecht war die Saison ja garnicht, wie viele behauptet haben. Tolle Fotos jedenfalls von euch, Marcel und Daniel. Dem möchte ich mich mit ein paar Highlights aus meiner Saison in Bayern anschließen. Imposanter Graupelschauer am 19. März ImageProxy Superzelle mit dicker Wallcloud, Hagelschlag und Überflutungen ImageProxy ImageProxy ImageProxy Im Laufe des Sommers dann ein paar blitzreiche Nächte ImageProxy ImageProxy ImageProxy ImageProxy Und zum Ausklang des Jahres noch einmal etwas für's A…

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    Hallo du, eine sehr gewagte These, die du da anstellst. Die Erhaltungsneigung sagt ja einerseits voraus, dass sich Großwetterlagen über mehrere Monate hinweg wiederholen. Auch wenn sich die Wetterlage dann kurzfristig mal umstellen sollte, so springt sie zu einer großen Wahrscheinlichkeit schnell wieder ins Ausgangsmuster zurück. Irgendwann stellt sich eine GWL aber auch mal nachhaltig um und dann gibt es kein Zurück mehr. Die Gefahr ist halt nun, dass, wenn jetzt schon die ganzen Trogwetterlage…

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    Hallo Eyk Wie immer eine gute Sat-Analyse! Zitat: „Was das morgige Tief macht ist im Satbild nur zu erahnen.. Es erfolgt dann eine weitere Analyse ggf gar ein Nowcast“ Man sollte den morgigen Tag dabei in Trogvorderseite und -rückseite einteilen. Während es im Nordwesten in der einfließenden HKL zu den typischen Aprilgewittern kommen wird, reicht es im Südosten wahrscheinlich noch einmal zu einer größeren Gewitterlage. Interessant ist dann vor allem, ob sich der markante Trog gegenüber der fehle…

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    Das CFS-Langfristmodell vom NCEP untermauert diese Entwicklung. Bei den derzeitigen Einangabedinungen wird der restliche Sommer in den Europäischen Geflinden quasi durchschnittlich und mancherorts auch leicht zu kalt ausfallen. Dies deckt sich mit der Siebenschläferregel, die besagt, dass wir in den nächsten Wochen noch die derzeitige durchschnittliche Wetterlage beibehalten. Es wird aller voraussicht Nacht nicht zu kalt und nicht zu warm werden bis in die Langfrist hinein ... ImageProxy ImagePr…

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    Na da schau her Und jetzt stellen wir uns an den Hochspannungsleitungen noch ein wenig Wind vor und schon haben wir unser Musikinstrument: Ohne mir die Datei angehört zu haben - Das Summen kommt zu 99% von den Leitungen, die vom Wind zum Schwingen gebracht werden!

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    Hallo Kevin, Tornados hören sich eher an wie Güterzüge, vor allem dann, wenn viel Schrott in der Luft herumwirbelt, der miteinander kollidiert und dann dieses Geräuscht erzeugt. Wenn du ein Summen gehört hast, könnte es vielleicht elektrischer Natur gewesen sein. Hattest du Strommasten in der Nähe, die vielleicht aufgrund des Spannungsgefälles zum Himmel Funken gesprüht haben? Eventuell bist du dann nur knapp einem Blitzschlag entgangen. Gruß Martin

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    In Sachen "großer Gewitterlage" bin ich sehr skeptisch, ob es das Setup zu einer überregionalen Unwetterlage darstellen soll. Das Argument, dass sie in Frankreich heute schon Großhagel hatten, lässt sich nicht so einfach auf Deutschland übertragen, auch wenn es ein und die selbe Luftmasse ist. Es spricht sehr viel gegen eine organisierte Unwetterlage.. Nehmen wir da schon mal die CINs, die durch das hohe Kondensationslevel zu Stande kommen. Da sprechen wir über Wolkenbasen von 3 km Höhe und gege…

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    Zitat von Eyk ( Sturmjagd): „ Hatten auch viele Posis an der Linie in Thüringen und Sachsen am Sonntag.. “ Zitat von Kati2404: „An der Zelle waren wir auch dran in Bayern... Und der Core war sowas von krass... hagel um 1-2 cm vereinzelt sogar 3-4. Bei der einzigen Tankstelle im ganzen Umkreis standen schon 4 Autos unter also mussten wir gezwungener Weise weiter fahren. Die Bäume haben sich auch gebogen ohne Ende.“ Hallo ihr beiden, gestern scheint wohl ein gutes Setup für positive Blitze gewesen…

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    Hallo Wetterfreunde, heute melde ich mich mal etwas kürzer. Gestern Abend zog ein MCS über Niederbayern hinweg, der in den Nachmittagsstunden über dem Alpenvorland entstanden war und im weiteren Verlauf nach Tschechien abzog. Die Gewitterfront erreichte mich leicht abgeschwächt in den Dämmerungsstunden. Die Regen-Intensität viel diesmal Gott sei Dank nicht all zu heftig aus, das würde z. B. Passau derzeit auch überhaupt nicht gebrauchen können. Strukturmäßig fehlte die Scherung, um Organisation …

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    Servus allerseits, der gestrige Pfingstsonntag hat mancherorts einige interessante Gewitterentwicklungen an der durchziehenden Konvergenz zu Tage gebracht. Obwohl die CAPEs und andere Parameter wieder recht hohe Werte erreicht hatten, fehlte als Organisations-Faktor die Scherung an der Konvergenz an sich, um eine wirklich große Unwetterlage verursachen zu können. Diese kam nämlich erst rückseitig der Okklusion herein und so blieben die wirklich großen Unwetter wie am 27. April wieder aus (nachde…

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    Hallo Marcel, danke für die Einschätzung. Rückblickend kann ich für Bayern sagen, dass die Suppe vor allem von den Warndiensten heißer gekocht wurde als schlussendlich gegessen. Die großen Hagelunwetter mit 5 cm sind wohl heute in dem Maß, wie sie erwartet wurden, ausgeblieben. Ich habe heute Nachmittag insgesamt 3 Gewitterzellen beobachtet, das Verhalten während der Entwicklung war dabei stehts das selbe: Ein sich rasch entwickelnder Aufwindturm mit schnellem Peak und kurzzeitig starken Echos, …

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    Wow Bernd, so ein Gewitter muss man sich wirklich erst verdienen, um es genießen zu können! Bist die letzten Wochen wohl besonders bescheiden gewesen, dass du nun so belohnt wurdest. Gerne mehr davon! Gruß aus Bayern Martin

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    Meinen Glückwunsch zu eurem Chasing, da habt ihr tolle Arbeit geleistet! Der RFD kam ja wirklich musterhaft hereingedreht ... alles schön aufgehellt! Gruß Martin

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    Solche Ausprägungen der Mammaten im Zusammenspiel mit dem Sonnenlicht haben Seltenheitswert! Meist findet dieses Zusammenspiel bei freistehenden Zellen statt oder wenn es hinter dem Gewitter gleich blauen Himmel gibt. Gruß Martin

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    Klasse Zelle, Basti! Ob es nun eine Meso oder eine Miso war, magst du wohl am Besten selbst beurteilen. In jedem Fall erkennt man aber die Rotation bereits in den Fotos selbst anhand der schraubenartig nach oben verlaufenden Struktur an der Meso/Miso-Wand. Die Fluten sind wohl einerseits dem starken Niederschlag, andererseits der langsamen Zugeschwindigkeit zu verdanken, nehme ich an? Wie lange hat es gedauert, bis das Wasser abgeflossen war? Gruß Martin

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    Servus Stefan, tolle Fotos dieser Zelle! Habt ihr direkt in Deggendorf Schluss gemacht mit dem nach-Süden-Fahren? Das erste Bild erinnert mich noch etwas an meine ersten Eindrücke der Zelle, bevor ich dann direkt vor die Wallcloud gefahren bin. Zu dieser Zeit war die ganze Aufwindbasis eine riesen Wall: gewitterhimmel.de/bilder/2013/2704/06.JPG Sonst aber unterscheiden sich unsere Fotos zu stark, als dass wir gleichzeitig dran gewesen sein können. Ihr habt sie wohl schon im Endstadium erwischt, …